Hashimoto

Als ich diesen Befund erhielt, stand ich als Frau mittleren Alters mitten im Leben: hatte drei 3 Kinder und einen Mann zu bedienen, ein schönes Haus, den Haushalt und den Garten zu pflegen, einen verantwortungsvollen Job als Landesgeschäfts-führerin und obendrein in den Abendstunden Gymnastik- Tanz und Yoga-Gruppen. Natürlich war ich nebenbei ehrenamtlich in verschiedenen Gremien tätig, Vorsitzende des Elternvereins in der Schule, der Gymnastikabteilung im Verein und des Landesarbeitskreises Gesundheit sowie Mitglied der Sport-Deputation und des Presserats für die Auswahl der Sportler des Jahres. Damit auch die Wochenenden mir nicht zu lang wurden, gab ich noch Unterrichtsstunden in der Trainerausbildung. Ich hatte eine volle eng getaktete Woche.

Vielleicht wollte ich mir keine Zeit lassen, um über mich selber nachzudenken…..

. Und dann war ich einfach umgefallen, lag ohnmächtig im Flur herum. Mein Mann erteilte mir ein paar Ohrfeigen, um mich zurück zu holen und schickte mich zum Arzt. Über die Diagnose war ich geschockt. Als Bewegungstherapeutin und Yogalehrerin, konnte ich gar nicht verstehen, dass sich mein wundervoller Körper gegen mich selbst richtete, denn das ist die symbolische Bedeutung von Autoimmun. Der Mensch richtet seine Energie gegen sich selbst, statt nach außen.

Ich begann mich mit der Krankheit und mir selbst intensiv zu beschäftigen.

Typische Muster von Hashimoto sind:

-Selbstunterdrückung
– Selbstkritik
– Schuldgefühle ohne reale Schuld
– unterdrückte Wut
– nicht gelebte Grenzen
– dauerhafte Selbstkontrolle
– Das Gefühl „ich bin falsch!

Der Körper übernimmt die Rolle für das, was man nicht ausdrückt, nicht zulässt. Er drückt es nun in Form von Krankheit aus.

Und warum trifft es gerade die Schilddrüse?

  • sie steuert das Tempo im Leben
  • wann Aktivität und wann Rückzug
  • unsere Lebensenergie
  • unseren inneren Rhythmus
  • und auch die Umsetzungskraft

Energetisch bedeutet die Schilddrüse: „ich darf mein Lebenstempo selbst bestimmen“.

Viele Hashimoto-Betroffene leben lange in einem inneren Konflikt.

Innen                                                Außen

ich will Pause                                 ich muss funktionieren

ich will anders                                ich darf nicht

ich bin erschöpft                             ich halte durch

ich bin wütend                               ich bleibe lieb

ich brauche Raum                         ich passe mich an

Der Körper löst den Konflikt so: Der Stoffwechsel wird gebremst – Die Energie runter gefahren – damit wird eine Verlangsamung erzwungen.
Der Körper zwingt dich zu dem, was du dir nicht erlaubst.

Ich war ehrlich zu mir selber und fand mich in dieser Beschreibung wieder. Ich leistete so viel, dass ich immer am Rand der Erschöpfung war. Wut ließ ich niemals zu, denn diese wollte ich weder an meiner Familie noch an meinen Mitarbeitern auslassen, sonder reagierte immer mit Verständnis. Oder war auf mich selber wütend, weil mir etwas nicht sofort oder so gut oder schnell genug gelang. Manchmal kanalisierte ich die Wut mit Putzen oder Sport, tobte mich körperlich aus. Bald kamen zu meinen Erschöpfungszuständen noch Gallensteine und Verdauungsprobleme dazu.

Durch meinen Beruf hatte ich immer Schuldgefühle meiner Familie gegenüber. Meine Schuldgefühle wurden von meinem Lebensgefährten noch geschürt, in dem er mir oft Vorwürfe machte, ich wäre nicht gut genug. Hätte das falsche gekocht, nicht mit dem Kind gelernt oder die Fenster nicht geputzt ….
Oft war ich sehr unglücklich und um das nicht zuzulassen, habe ich noch mehr gearbeitet. Ich wurde zur Workaholikerin und redete mir ein, mir ginge es super. Weil ich das Leben lebte, was ich wollte: Ich mochte unser Haus, ich liebte meine Kinder und meine Arbeit machte mir so viel Freude gab mir viel Wertschätzung, die ich allerdings schwer annehmen konnte, jedoch zuhause niemals erhielt.

Und da kommen wir auch schon zu den häufigen Lebensgeschichten hinter Hashimoto

Kindheit/Jugend

  • sei brav
  • Konflikte sind tabu
  • Gefühle nicht willkommen
  • zu früh Verantwortung übernommen
  • immer die Starke gewesen
  • Liebe gefühlt an Leistung gekoppelt

So ähnlich war es: Meine Mutter war immer total überfordert. Sie hat übrigens auch Hashimoto. Sie konnte sich gar nicht mit unserer Seele beschäftigen. Das Leben und auch wir Kinder sollten einfach nur funktionieren: „schnell und gut“ war ihre Devise.

Erwachsenenleben

  • Harmoniebedürftig
  • Perfektionismus
  • Helferrolle
  • Tendenz zum Burnout
  • sich schwer tun eigene Bedürfnisse zu spüren oder zuzulassen

Selbstverständlich wollte ich auch keine Konflikte, weder privat noch im Büro. Vor großen Sitzungen hatte ich immer Angst, denn ich wollte meine Ideen umsetzen, hatte aber Angst vor Gegnern. Letztendlich habe ich es gemeistert und mir ist viel gelungen. Dafür habe ich sehr gelitten und habe hart gearbeitet, denn ich wollte alle mitnehmen und es perfekt machen.

Nachdem mir so einiges klar wurde und vor allem, warum ich diese Krankheit hatte, begann ich einiges zu ändern. Denn auf keinen Fall wollte ich so weitermachen und Medikamente nehmen.

Das Hals-Chakra (Vishuddha)

sein Thema ist die Wahrheit – Kommunikation und Austausch, Selbstausdruck und Gefühle
Die Frage lautete also:

  • Kann ich mit dem Herzen sprechen und meine Probleme gut auszudrücken?
  • Darf ich „Nein“ sagen?
  • Darf ich den Raum einnehmen, der mir zusteht?
  • Werde ich gehört?
  • Zählen meine Bedürfnisse in der Familie überhaupt?

Ich darf sein wie ich bin!

In unseren Zeiten haben so viele Leute Probleme mit Krankheiten des Halschakras. Dazu gehören nicht nur Halsentzündungen, Nacken- und Schulterverspannungen, sondern eben auch Schilddrüsenerkrankungen. Sie sind direkt verbunden mit dem Drang der Seele die Wahrheit auszudrücken.

Beim Hashimoto ist die Schilddrüse mal überaktiv und mal unteraktiv

Wenn dieses Chakra unter-aktiv ist, neigt man dazu sich zurück zu ziehen, introvertiert, scheu und ängstlich zu sein. Eine Schatten-Emotion des 5. Chakras ist die Verleugnung! Angst vor der eigener Stellungnahme, Angst vor der eigenen Wahrheit!

Wenn dieses Chakra über-aktiv ist, neigt man dazu, zu viel zu sprechen, um Leute zu dominieren zu überzeugen oder auf Abstand zu halten. Dann ist man auch ein schlechter Zuhörer!

Beim Hashimoto schwankt die Schilddrüse von Überfunktion zu Unterfunktion. Ich schwankte also von irrer Energie zu vollkommener Erschöpfung.

Was passte nicht in mein Leben? Mir wurde klar, dass es manchmal besser ist, alte Muster aufzugeben und Veränderungen zu zulassen, auch wenn es immer mit Verlust verbunden ist. Aber ich dachte, „etwas festzuhalten, was nicht gesund für mich ist, wird mich niemals glücklich machen!“
Schuld sind auch nie die Anderen an einer Situation. „Was an mir nicht stimmt, bin Ich!“

Mein Körper reduzierte die Energie nicht, um mich zu strafen, sondern um mich in ein anderes Leben zu führen. Langsamer, ehrlicher, wahrhaftiger, fühlender und abgegrenzter.

Viele Hashimoto-Patienten berichten: die Krankheit begann, als sie sich selber verloren hatten.

Darum sind die Heilungsimpulse auf der energetischen Ebene:

  • lernen die Wahrheit auszusprechen
  • Grenzen setzen ohne Schuld
  • Wut fühlen dürfen
  • eigene Bedürfnisse wahrnehmen

Ich war auf dem Weg meine eigene Wahrheit zu finden und wollte sie leben.

Ich habe also die tiefe esoterische Botschaft ernst genommen und versucht nicht mehr gegen mich selber zu leben.

Von der Schuld befreien

Als erstes suchte ich mir eine Psychologin und wir begannen gemeinsam meinen Schuldgefühlen auf den Grund zu gehen. Nach zwei Jahren Therapie fühlte ich mich nicht mehr ständig schuldig“.

Mehr Lebensfreude zulassen

Ich lernte das Formulieren meiner eigenen Wünsche. Ging wieder mehr tanzen und versuchte mehr Lebensfreude in meinen Alltag zu bringen.

Sich mit Menschen umgeben, die einen guttun

Als nächstes trennte ich mich von einer Kollegin, mit der ich immer wieder arbeitstechnisch Probleme hatte. Es war befreiend und der Büroalltag einfacher.
Dann schlug ich meinem Lebensgefährten vor zu einer Partnerschaftsberatung zu gehen. Es wurde zu einem furchtbaren Erlebnis. Wir waren nur einmal dort. Das hatte gereicht. Wir sollten uns gegenseitig sagen, was wir an dem anderen schätzen. Ich wusste viele verschiedene Stärken von meinem Partner aufzuzählen. Er wusste keine einzige zu sagen. Eine verletzende Erkenntnis, er schätzte mich also nicht. Kein einziges Teilchen an mir. Darum hatte ich nur Kritik von ihm erfahren. Jetzt war es amtlich; ich wollte nach 22 Jahren die Trennung. Meine Töchter waren ausgezogen und unser Sohn hatte gerade sein Abi hinter sich. Wir teilten unser Haus in zwei Wohnungen. Es war eine einfache und perfekte Lösung.

Mehr Zeit für eigene Bedürfnisse haben

Um mehr Zeit für mich zu haben, gab ich drei Kurse auf. Sie machten mir zwar Spaß, aber sie raubten mir meine freie Zeit, weil sie so schlecht in meinen Tagesablauf passten.
Nun hatte ich mehr Zeit Yoga zu praktizieren. Morgens vor meinem Büroalltag habe ich Übungen und Meditationen zur Verbesserung der Schilddrüse bzw. des Hals-Chakras gemacht. Einmal wöchentlich besuchte ich morgens früh einen Kurs bei einer befreundeten Yogalehrerin. Im Sommer fuhr ich alleine nach Frankreich zum Yoga-Festival. Das tat mir alles ausgesprochen gut.

Heilsteine

Außerdem kaufte ich mir als Heilstein, einen Tiger-Jaspis, der die gleichen Schwingungen hat, wie die gesunde Schilddrüse und trug ihn viele Monate an einer kurzen Kette.

Ernährung

Ich stellte nach und nach meine Ernährung auf anti-entzündlich um und benutzte täglich die fünf wichtigsten Gewürze für mein Frühstück.

Schreiben und Singen

Ich führte Tagebuch und schrieb mir einiges von der Seele und begann zu singen, zumindest unter der Dusche oder wenn ich allein yogierte.

Es soll auch helfen, sich etwas Blaues vorzustellen oder blaue Kleidung zu tragen. Auch bei Kopfschmerzen hilft blau. Aber es ist leider nicht meine Farbe.

Hashimoto ist oft nicht Erschöpfung durch zu wenig Energie, sondern durch zu lang unterdrückte Wahrheit.

Wahe Guru

Wenn du dich hier, in meiner Lebensbeschreibung wieder findest, na dann willkommen im Club

Babylon

Zu viele neue Wörter

Wenn ich ins Internet gehe, fühle ich mich nach Babylon versetzt. Wir bauen zusammen den höchsten Turm der Welt, aber wir verstehen uns nicht. Denn ich verstehe häufig gar nicht mehr, wovon die Rede ist. Es ist eigentlich egal, ob die Seite auf englisch, deutsch oder spanisch ist, ich verstehe sie nicht.

Neue Wörter – ich verstehe die Internetseiten nicht?
Die Sprache hat sich mit der Entwicklung von den PC´s und der Programme so sehr weiter entwickelt, nur ich mich scheinbar nicht! Mir fehlen die Worte.
Ich weiß noch, wie meine Freundin aus den USA sich immer über die Wörter amüsierte, die wir noch in den 90igern brauchten. Ein Handy, was soll das sein, ach ein Mobiltelefon. Was machst du? Du brennst eine CD? Sie hat Tränen über unsere Ausdrucksweise gelacht.

Der Newsletter

Warum fehlen mir die Wörter und ich kann auch keine Fragen stellen. Ich habe meinen ersten Newsletter mit einem entsprechenden Programm erstellt. Drei Tage habe ich mit einem Übersetzungsprogramm daran gebastelt. Den Text für den Newsletter hatte ich schneller geschrieben, als das Programm verstanden. Das Verschicken hat dann nochmal einiges meiner Zeit in Anspruch genommen.

Die Landing-Page und die Funnel

Mir werden ständig Kurse angeboten, wie ich meine Reichweite verbessere und was ich beachten soll, aber glaubt ihr, dass ich verstehe, wo von die alle reden? All diese technischen Begriffe.

Mein Programm fragt mich, ob ich eine Landing-Page erstellen will. Das Wort verstehe ich, aber den Begriff nicht. Was ist eine Landing-Page und wozu benötige ich die? Jeder der gerne bei mir Onlineyoga machen möchte oder einen Retreat besuchen, kann mir doch einfach eine Mail schreiben. Es steht doch alles auf meiner Website, was ich mache und anbiete.

Und was ist eine Funnel? Auch die sollte ich haben. Wozu benötige ich einen virtuellen Trichter? Und wo soll der installiert werden?

Wieso bin ich nicht in der Lage mir die einfachsten Programme herunter zu laden und erst recht nicht, sie wieder zu deinstallieren oder zu kündigen, wenn ich merke, ich kann nicht mit ihnen!

Alleine einem Onlineanbieter mitzuteilen, dass ich woanders wohne, ist ein Akt von Wochen und das in einer Zeit, wo wir doch alle ständig umziehen.

Ich kann endlich verstehen, warum manche Menschen Angst haben vor neuem oder fremden. Alles was wir nicht kennen, ist befremdend und macht uns ängstlich. Ich lebe im Ausland und oft ist es schwierig sich zu verständigen. Handwerker, Serviceunternehmen, Ämter … alles ist schwierig. Manche Menschen haben sogar Angst zum Arzt zu gehen, denn sie finden ja kaum in deutche die richtigen Worte um ihren Zusatnd zu beschreiben wie soll das denn dann in spanisch gehen.

In diesem Sinne:

„Das kommt mir aber spanische vor“!

Der Ausspruch “ das kommt mir aber spanische vor.“ stammt übrigens von einem Deutschen König, der aus Spanien kam und seinen spanischen Hofstaat mitbrachte. Die fremeden Gebräuche am Hofe, kamen der deutschen Bevölkerung dann spanisch vor. 

Glück im Unglück

immer positiv bleiben ist meine Devise. Deshalb habe ich auch einen Telegram-Kanal, der „positive Gedanken“ heißt. Doch manchmal fällt es sogar mir schwer.

 

Kein Strom

Frust statt Spaß beim Wandern

Nicht mehr kompatibel

Eine kalte Dusche

Kein Holz vor der Hütte

Eine Schraube locker

zuhause in Polop

Kein Strom mehr im Haus

Noch in Marokko schrieb mir meine liebe Nachbarin, die sich um Katze, Haus und Pflanzen kümmerte, dass der Strom in meinem Haus ausgefallen sei. Nun konnte ich nicht einfach den Elektriker anrufen, denn ich hatte kein Netz in Marokko oder wenn, zu horrenden Preisen. Zum Glück fand ich eine Website und eine Email-Adresse von ihm. Ich hatte gar nicht zu hoffen gewagt, dass der Dorfelektriker über eine Website verfügt und … er meine Mail las! Er war so nett und kam noch schnell und löste provisorisch das Problem, bevor ich aus dem Urlaub zurück war. Die endgültige Lösung scheint eine größere zu sein. Er kommt nochmal wieder mit mehr Zeit, aber ich war so froh, als ich nach Haus kam, hatte ich Strom.

Frust statt Spaß beim Wandern

In Marokko hatte es viel geregnet und so wollte ich bevor auch hier die nächste Schlechtwetter-front kam, eine Wanderung mit Freunden unternehmen. Dafür haben wir eine WhatsApp-Gruppe. Hier schreibe ich rein, wann und wo ich wandern möchte, beschreibe kurz die Rute, die Schwierigkeiten, die Höhenmeter und die Länge der Wanderung und wer Lust hat und es sich zutraut, kann mitgehen. Denn ich kenne viel wunderschöne Routen. Es gab allerdings in den letzten Jahren immer wieder Beschwerden, ich hätte leicht oder moderat geschrieben und dann war es doch herausfordernder als gedacht. Nun, wir leben im Gebirge. Hier geht es immer rauf und runter, aber aus diesem Grunde versuch ich die Wanderungen noch besser zu beschreiben. Manchmal erinnere ich mich auch nicht mehr so gut an die Wege, da ich sie ja nicht ständig laufe und zu Wanderungen einlade, die ich schon jahrelang nicht mehr gelaufen bin. Oft greife ich deshalb auf den Wanderführer zurück, in dem die Wanderungen in schwarz, rot und blau unterteilt sind, ähnlich wie bei Skipisten. Meine Wanderungen sind meistens rot. Schwarz ist auch für mich schwer und blau ist mir zu langweilig.

Unsere erste Wanderung in diesem Jahr führte uns auf die Bernia. Es handelt sich um eine Höhenwanderung, denn wir fuhren mit dem Auto hoch und wanderten vom Parkplatz aus auf einem wunderbaren, moderaten Waldweg, der sich parallel zur Küste entlang des Berges zieht. Dieser Wanderweg ist eine einfache Wanderung mit einer herrlichen Aussicht. Nach etwa einer Stunde mündet der Weg und geht weiter über in einen steil nach oben führenden Trampelpfad. Später gingen wir über mehrere Geröllfelder, durch Steinmännchen und Pfeilen gekennzeichnet, weiter hoch, bis zu einer spektakulären Höhle. Durch sie kann man krabbeln und auf der anderen Seite des Berges weiter wandern. Wir haben hier mit dieser unglaublichen Aussicht gepicknickt.

Wir sind zu sechst aufgebrochen. Doch einer der Teilnehmer konnte schon auf dem moderaten Waldweg nicht mit uns Schritt halten, obwohl wir für meine Verhältnisse, sehr langsam gelaufen sind. Denn wir passten uns den beiden Frauen an, die auch nicht in meinem Tempo wanderten. Am Ende des Waldweges haben wir eine längere Pause gemacht, um auf die Nachzügler zu warten. Sie kamen nicht, uns wurde kalt, so haben wir uns an den Aufstieg gemacht. Der ältere Mann war zum Glück in Begleitung einer jungen Frau. Ich machte mir keine Sorgen um ihn. Natürlich bin ich davon ausgegangen, dass er selber merkt, was gut für ihn ist und dass er mit der Gruppe nicht mithalten könne. Wenn der Waldweg schon zu anstrengend für ihn war, hätte er sich gar nicht auf den Aufstieg begeben sollen. Es war doch klar, dass er es nicht schaffen würde. Ich witzelte noch, dass ich wohl die Bergwacht benachrichtigen müsse, wenn er es versucht.


Wir vier Frauen sind langsam aufgestiegen, denn eine der Teilnehmerinnen konnte schwer bergauf laufen, aufgrund untrainierter Oberschenkelmuskulatur. Ich habe sie an die Hand genommen und den Berg hinaufgezogen.

Wie beschrieben, genossen wir oben die Aussicht im Sonnenschein, während die Freundin des zurückgebliebenen Mannes mit ihm telefonierte. Er hatte sich tatsächlich, in seinem Zustand, total untrainiert und mit einem Herzschrittmacher an den Anstieg gemacht. Er ist wohl ein paar mal gefallen, angeblich auch in eine Schlucht. Er empfand den Weg sehr gefährlich und war total wütend auf mich. Zum Glück ist er dann doch wieder umgekehrt und den selben Weg zurück gelaufen. Ich war beruhigt, dass er so einsichtig war und er hatte eine junge Frau an seiner Seite.

Nach der Pause haben wir uns dann zu viert an den Abstieg gemacht. Nach einer Stunde kamen wir wieder am Parkplatz an. Insgesamt waren wir 4 Stunden unterwegs inklusive der zwei Pausen. Da wir Kaffeedurst hatten, sind wir ins Dorf gefahren, um dort einzukehren. Erst eine Stunde später, traf der verloren gegangene Freund im Dorf ein. Er hat mich beschimpft, mich als unverantwortlich hingestellt und will nichts mehr mit mir zu tun haben. Ich habe es mir mit ihm wohl verscherzt.

Ich war geschockt von seinen harten Worten. Außerdem fühle ich mich überhaupt für niemanden verantwortlich. Einen so großen und schweren Mann hätte ich auch nicht hinter mir her ziehen können und schon gar nicht aus einer Schlucht bergen. Meine Stimmung war tagelang ziemlich am Boden. Ich bin überhaupt nicht mehr gewohnt, beschimpft zu werden und wusste nicht, wie ich damit umgehe sollte. Sollte ich überhaupt noch Freunden anbieten, mich auf meinen Wanderungen zu begleiten?

Er hatte mir kurz den Spaß an meinem Hobby genommen. Inzwischen bin ich soweit, dass ich sage er wollte mich für seine Unfähigkeit verantwortlich machen und seinen Frust auf mich abwälzen.

Zukünftig schreibe ich, dass jeder selber für sich verantwortlich ist. Es ist mein Hobby, nicht mein Job!

Blick aus der Höhle auf der Bernia

Nicht mehr kompatibel

Ich habe einen neuen Laptop. Eigentlich sollte ich mich freuen. Er ist schneller und ich weiß nicht, was er noch besser kann. Ich kenne mich nicht aus. Mein Bruder hatte ihn für mich netterweise Open Office und als Mailprogramm Thunderbird eingerichtet. Das Mailprogramm meldet immer Fehler, Serienbriefe kann man nicht mehr schreiben, also keinen Newsletter! Im Dezember hatte ich noch einen Artikel für das Yoga-Journal, über die Zuversicht geschrieben. Doch die Redaktion konnte es nicht öffnen, weil es im falschen Format war. Im Januar kam mein Buch vom Verlag zur Korrektur. Auch dieses konnte ich nicht öffnen und mit Open Office nur schwer bearbeiten. Das richtige Word-Programm hatte ich zwar gekauft, aber der einzige Mann, den ich kenne, der es mir installieren könnte, lag mit einer Grippe im Bett. Ich war verzweifelt und quälte mich an meinem Laptop, bis ich total verspannt war. Nächste Woche kommt mein Retter endlich und wird mir alles wieder einrichten, wie ich es gewohnt bin! Dann bin ich auch wieder kompatibel mit dem Verlag und kann einen Newsletter schreiben. Ich freue mich so!

Eine kalte Dusche

Anfang Januar wurde es richtig kalt hier in Spanien. Es regnete und ein eisiger Sturm fegte über das Land. Erneut fiel meine Heizung aus. Sie machte einen enormen Lärm und qualmte. Ich hatte Angst und stellte sie ab. Mein Haus hat den Luxus einer Ölheizung. Niemand hat in Spanien eine Zentralheizung und schon gar nicht ein Ölheizung. Hier hat man Klimaanlagen, die im Winter auf warm und im Sommer auf kalt gestellt werden. Somit fand ich auch keinen Heizungsmonteur. Nach unzähligen Gesprächen in einer Fremdsprache, mit Wörtern, die ich auch auf Deutsch nicht kenne, meinte ein Klempner, dass die Heizung verrußt sei und ich sollte einen Schornsteinfeger anrufen. Genauso etwas Unübliches in Spanien. Als ich vor eineinhalb Jahren das Haus kaufte und den langen Schornstein des Kaminofens im Wohnzimmer sah, fragte ich die Vorbesitzer nach einem Schornsteinfeger. Die haben mich angesehen, als wenn ich von einem anderen Planeten käme. „Wieso das denn, der ist doch erst 12 Jahre alt“ „Ach so!“

Nach einer langen Suche, bin ich fündig geworden. Der Schornsteinfeger kam mit einem Staubsauger, hat viel Lärm gemacht, aber die Heizung zeigte keine Reaktion. Ich war frustriert, fühlte mich unfähig, wusste nicht was ich tun sollte und fror. Duschen fiel auch aus, denn ich hatte auch kein heißes Wasser, weil das auch über die Heizung läuft. Zum Glück habe ich hier liebe Freundinnen, bei denen ich ab und an duschen konnte, zumindest zum Haare waschen, habe ich es getan. Kalt duschen soll ja auch gut für das Immunsystem sein.

Doch immer, wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her! (Rilke)

Beiläufig erzählte ich mein Fiasko einer Freundin aus Deutschland, die hier gerade mit ihrem Mann Urlaub machte. Und dieser geniale Ehemann wusste Rat. Er kam am nächsten Tag, brachte noch einen Freund mit (beides Fernmeldetechniker). Beide fummelten sehr lange an meiner Heizung herum, nahmen sie auseinander, reinigten sie, tauschten noch eine Düse aus und oh Wunder sie läuft! Ich konnte es kaum glauben und tanzte durch mein Haus und nahm eine heiße Dusche im eigenen Haus – was für ein Luxus!

Warum könnt ihr das“ war meine verwunderte Frage, wo doch hier jeder Klempner abgewunken hatte. „Weil wir Männer sind!“ kam prompt die Antwort. Ach so, es liegt am Penis. Aber da scheint es auch Unterschiede zu geben, dachte ich mir. Hat es mit der Größe zu tun? Diese Frage bleibt wohl unbeantwortet.

Kein Holz vor der Hütte

Wenn die Heizung nicht geht, ist es besonders doof, wenn man auch mit dem Ofen nicht heizen kann. Holz hatte ich zwar reichlich, aber viel zu große Stücke für meinen Holzofen. Zu groß ist wie keines! Reden hilft! Ich schilderte das Problem meiner Nachbarin und sie schickte mir einen Mann mit einer elektrischen Säge. Er hat mir mein Holz in kleinere Stücke geschnitten und ordentlich gestapelt. Ich wäre auch ihm am liebsten um den Hals gefallen. Was hatte ich doch nur für ein Glück.

Eine Schraube locker

Jeden Januar gehe ich zur Zahnreinigung. So auch in diesem Jahr. Gleich wurde festgestellt dass ein Zahn wackelt. Zum Glück war es nur die Schraube meines Implantates. Die wurde nun erneuert und wieder festgeschraubt. Ich kann wieder essen!

Alles ist bestens! Ich bin so dankbar, dass der Januar hinter mir liegt. Welche kosmischen Störungen lagen da wohl vor?

Doch bleibt die Erkenntnis: Ohne Männer geht es nicht!

Wir blicken noch einmal zurück
und dann nach vorne!

Der Winter lädt uns ein, innezuhalten und neue Kraft zu sammeln. Es ist die perfekte Jahreszeit, um zu reflektieren und eignet sich besonders gut um altes abzulegen und neues zu etablieren.

Mein kleiner Rückblick

Mein Motto für 2025 war:
Erfülle dir deine Träume, sonst gibt es keinen Platz für Neue!“

Ja, ich bin voller Dankbar für dieses vergangene Jahr. Es ist so viel geschehen. Ich konnte meine Trauer bewältigen, war oft sehr einsam und habe viel Trost bei meinen Freundinnen gefunden, hatte innige Tage mit der Familie und konnte mir einige meiner Wünsche erfüllen!

am arabischen Meer

13 Wünsche hatte ich mir am Jahresanfang für 2025 notiert. Zum Teil habe ich sie mir erfüllt. Andere sind im Jahr noch dazu gekommen. Und manche habe ich verworfen oder verschoben.

  • Meine erste Indienreise war so unglaublich wundervoll und bereichernd, dass ich dort unbedingt noch einmal hin möchte. Ich fliege im März!
  • Meine Trauer konnte ich hinter mir lassen und kann heute in Dankbarkeit an Stijn denken
  • Über 40 Teilnehmer waren bei meinen Yogastunden dabei! Das macht mich glücklich!
  • Sadhana – das yogische Morgenritual – es wurde von mehr Yogis für sich entdeckt und das freut mich sehr!
  • Zwei Yoga-Retreats „Erwecke die Göttin in Dir“ haben im Frühling und Herbst stattgefunden. Es war so schön mit euch!
  • Zeit für liebevolle Kontakte zur Familien und Freunden – ja ich habe im Sommer eine Reise zu Freunden und Familie gemacht. Mein Enkel hat mich das erste Mal ganz alleine in Spanien besucht. Meine Tochter mit Mann und ihren jüngsten Kindern waren hier und mein Sohn mit seiner Freundin, sowie drei Freundinnen aus Bremen, Hannover und Berlin haben mich besucht.
  • Meine Angst konnte ich in Vertrauen verwandeln.
  • Eine Lösung für die Tiere finden – Lana wohnt jetzt meistens bei Uschi auf dem Land.
  • Mehr abendliche Aktivitäten – ja ich gehe tanzen und manchmal ins Kino oder ins Konzert.

Nicht geschafft habe ich:

Ein neuer Podcasthabe ich nicht aufgenommen
Sondern überraschend ein Buch geschrieben: „Es war einmal ein Paradies“ – es ist noch im Verlag und steht kurz vor der Veröffentlichung.

Endlich neue Meditationen aufschreiben – habe ich vergessen.

– Meinen YouTube-Kanal aufräumen – dazu hatte ich keine Lust. So könnt ihr mich noch ein Weilchen in „meinem Paradies“ erleben.

Sterbehilfe anbietenhat sich nicht ergeben.

Von meiner To-Want-Liste im Herbst, auf die ich ja auch 13 Wünsche geschrieben hatte, sind fast alle ab geharkt, nur zwei davon werde ich auf das nächstes Jahr schieben. Kannst du dir vorstellen welche es sind?

Blick auf das Neue

Das Jahr neigt sich nun seinem Ende entgegen und damit zieht sich die sanfte, ordnende Kraft der Venus zurück – und macht Platz für eine neue Frequenz.

2026 ist ein Merkur-Jahr
Jedes Jahr steht unter dem Einfluss eines Planeten,
dessen Energie durchströmt die Erde und ist spürbar in allem, was lebt: in dir, in den Jahreszeiten, in deinen Beziehungen und Entscheidungen.

Dem Merkur untersteht die Kraft der Umsetzung, der Kommunikation, der Bewegung und des Verstehens.

Es wird somit das Jahr, in dem Liebe und Tatkraft sich verbinden, in dem unsere Gedanken konkrete Formen annehmen und Ideen des Herzens Wirklichkeit werden.

Nummerologisch ist 26 eine gerade Zahl, also ein Jahr mit weiblicher Energie.
Die 6 steht für Schönheit und Gerechtigkeit.
Wir werden in die Lage versetzt unsere Gebete Wirklichkeit werden zu lassen. Die Schlüsselfrage heißt also: Sind wir – jeder für sich und die Menschheit im allgemeinen – konzentriert und konsequent genug? Kann ich oder können wir unsere Ziele realisieren, indem wir unsere Intuition nutzen? Können wir unsere Versprechen halten?

Die Quersumme von 2026 ist die 10 und steht für Mut und Kreativität.

Sie ist eine potenzierte 1, denn durch die Null wird die Einzerqualität verstärkt oder verringert, je nachdem wie mutig ich bin. Die Schlüsselfrage lautet als hier: Habe ich den Mut mutig zu sein. Lasse ich meine Kreativität zu oder ziehe ich mich vollständig zurück?



2026 ist im chinesischen Horoskop eine Feuerpferd. Bringt also auch hier Feuer und Leidenschaft sowie Mut und den Drang nach Veränderung mit sich.

Wie immer bleibt es spannend für uns. Wie sich das Weltpolitische auswirken wird, werden wir erleben.

Wie verbringen wir den Übergang vom alten ins neue Jahr?

Die Zeit zwischen den Jahren, die Rauhnächte habe ich viele Jahre auch gerne mit euch geteilt. Die Zeit ist gespickt mit der Sehnsucht nach Erholung und neuen Impulsen.

Lehne dich doch mal zurück, lass dich inspirieren und beame dich an den Ort deiner Träume.

Vielleicht zu einen meiner Retreats nach Spanien. Wann wenn nicht jetzt, wo es doch heißt, dass wir uns unser Träume erfüllen können.

Wir, meine Freunde und ich werden die Silvester-Nacht in der Wüste verbringen. Hoffentlich mit einem fantastischen Sternenhimmel und einem wärmenden Lagerfeuer. Denn in der Wüste ist es nachts sehr kalt, vor allem im Dezember.

 

Meine T-Wont-Liste für 2026

ich werde:

  1. eine wundervolle Reise durch Marokko erleben

  2. zum Dalai Lama nach Indien reisen

  3. 5 Kg abnehmen

  4. Inspirierende, bewegte Yogastunden unterrichten

  5. fließend spanisch sprechen

  6. mehr Singen und meine Rhythmusgefühl steigern.

  7. mich im spanischen Tanz und Kastagnetten-Spiel verbessern.

  8. Newsletter ausbauen möchtest du meinen Newsletter abonnieren?

  9. wunderbare Wanderungen machen

  10. mich mit den Menschen umgeben, die mir am Herzen liegen.

  11. zwei herrliche Retreats veranstalten

  12. Zum Yogafestival nach Frankreich fahren

  13. das Leben genießen

Mein Motto für 26 lautet:
„Man muss mit allem rechnen – auch mit dem Guten!“

Warum ich Weihnachten nicht mag

Bevor die Feste beginnen, fliege ich nach Marokko. Ich verbringe Weihnachten, meinen Geburtstag und Silvester im engen, klitzekleinen Freundeskreis, in einem moslemischen Land und zum Teil in der Wüste. Ich freue mich sehr darauf?

Am Ende des Jahres feiere ich einen runden Geburtstag. Ich werde siebzig. Damit beginnt für mich nicht nur ein neues Jahrzehnt und wahrscheinlich meine letztes, sondern auch ein neues Chakra wird die Vorherrschaft in meinem Leben übernehmen.
Das 4. Chakra Anahata steht für Liebe und Mitgefühl.
Ich bin gespannt!

Warum fliehe ich und was stört mich an diesem Fest?

Im Fernsehen laufen jeden Abend die Weihnachtsfilme. Immer läuft es darauf hinaus, dass sich alle lieb haben und es wunderschön harmonisch ist, wenn sie unter dem Tannenbaum stehen.

Das Fest der Liebe ist ein Konsumfest. Vielleicht können die Menschen ihre Liebe nur mit Materiellem ausdrücken. Aber auch das ganze Rumtata umzu – entweder man lacht darüber oder zieht sich zurück.

der Weihnachtsgruß

Die Spielregeln des Lebens

Ihr kennt ja bestimmt alle die „Spielregeln des Lebens“ von Rüdiger Dahlke. Es sind geistige Gesetze, um Menschen zu helfen, Leid zu vermeiden und ihr volles Potenzial zu entfalten, indem sie Prinzipien wie Polarität, Resonanz und das Gesetz des Anfangs verstehen und im Einklang mit ihnen leben, anstatt sich von Ausreden blockieren zu lassen.

Ich gehe zum Anfang

Selbstverständlich, in meiner Kindheit, hatte ich zwar schon von Jesus gehört, aber wusste nicht so recht, wer es sein sollte. Meine Familie ist evangelisch. Meine Mutter hatte zwar, wenn sie die Zeit fand mich in Bett zu bringen, mit mir gebetet. Das heißt wir haben zusammen ein Gebet gesprochen: „Mein Herz ist klein …“, aber warum dieser Jesus, den ich nicht kannte, in meinem Herzen wohnen sollte, habe ich nie verstanden. Damals habe ich mir so einen winzigen Jungen vorgestellt, der in meinem Herzen wohnt.
Ich stamme aus einer Drogisten-Dynastie. Meine Eltern hatten eine eigene Drogerie. Das bedeutete in den 50igern und 60igern Jahren, das sie ihren Jahresumsatz quasi zur Hälfte im Dezember machten. Denn sie verkauften Weihnachtsdekoration, Kerzen und Parfum sowie Silvesterdekor, Scherzartikel, Feuerwerk und Knaller.

Da meine Mutter selbstverständlich mit im Geschäft arbeitete und über wenig Zeit mit der Familie verfügte aber ein perfektes Weihnachtsfest wollte, wurde bei uns schon 10 Tage vor Heilig Abend das Wohnzimmer als Sperrzone erklärt und abgeschlossen. So konnte sie in Ruhe abends das Zimmer dekorieren.

Der Aufenthalt von meinem kleinen Bruder und mir wurde also zehn Tage auf Küche und ein gemeinsames Kinderzimmer von 12 qm reduziert. Abends länger wach bleiben als der Kleine war nicht mehr erlaubt und Fernsehen auch nicht. Die Eltern waren gestresst und stritten sich dementsprechend viel. Es waren sehr lange zehn Tage!

Heilig Abend schaute ich oft aus dem Fenster. Ab und an kam ein Weihnachtsmann vorbei und brachte in manche Nachbarhäuser Geschenke. Natürlich bemerkte ich, dass es sich nicht immer um die selber Person handelte. Es ist schon komisch, das ein Kind am Heiligen Abend die Straßen beobachtet, aber erstens war ich ein sehr neugieriges Mädchen und zweitens hatten meine Eltern, wie immer keine Zeit. Bei uns war die Hölle los. Die Bescherung fand nie vor 20 h statt, denn der Laden hatte ja bis 18 h geöffnet und im Anschluss fand die Weihnachtsfeier mit dem Personal statt. Erst dann kam meine Mutter gestresst nach hinten in die Küche und fing an diesen entsetzlichen Karpfen mit Senfsoße zuzubereiten, den ich überhaupt nicht mochte. Der Tag zog sich bis zur Bescherung wie Gummi.

Nach dem Essen bescherten auch meine Eltern sich. Meist war meine Mutter bitter enttäuscht über das Geschenk meines Vaters, der gerne einen Tag vor Weihnachten in der Mittagspause schnell in die Stadt fuhr, um noch irgendetwas für meine Mutter zu kaufen. Ein teures Kleid, was ihr nicht stand oder nicht passte, einen Pelzmantel, der viel zu teuer war oder nur eine Pralinenschachtel, mit der sie sich so gar nicht wertgeschätzt fühlte. Auch wenn sich nach ein paar Tagen herausstellte, dass eine der Pralinen eigentlich ein Diamantring war, hatte meinen Vater schon seine Beschimpfungen bekommen und sich betrunken.

Den 1. Weihnachttag lud meine Großmutter ihre drei Kinder mit Familie zum Brunch ein. Das empfand ich schön, weil ich meine Großmutter liebte, gerne bei ihr war und dort auch meine Cousinen und Cousins zum spielen hatte. Meine Mutter und mein Vater stritten sich schon auf der Fahrt dahin, denn meine Mutter fühlte sich scheinbar gar nicht wohl in seiner Familie.

Wenn alle betrunken und meine Großeltern müde waren fuhren wir wieder nach Hause.

Zuhause wartete enorme Arbeit, denn die restlich Weihnachtdekoration musste aus dem Laden geräumt und gut im Keller für das kommende Jahr eingelagert werden. Außerdem gab es vier Schaufenster, die auf Silvester umgestaltet werden mussten. Mein Vater hatte die Lizenz in der Gegend zum Verkauf von Feuerwerk.

Halleluja!

Die Polarität – alles hat zwei Seiten

es ist notwendig beide zu betrachten und zuzulassen, denn es ist notwendig für ein Gleichgewicht. Man muss lernen, die Gegensätze zu akzeptieren

Es war zwar schön Geschenke zu bekommen, aber die damit verbundene Arbeit stand für mich nie in einem Verhältnis zueinander. Die wunderbare Dekoration stand auch nicht im Verhältnis zur Stimmung.

Am 2 Weihnachtstag gab es die Ganz, denn meine Oma, Mamas Mutter, hatte Geburtstag. Sie wohnte in einem klitzekleinen Haus mit einem Ofen in der Stube, den sie immer so doll beheizte, damit wir nicht frieren, das wir schon nach kürzester Zeit alle rote Köpfe hatten. Spielen konnten wir nicht in dem vollgestopften kleinen Wohnzimmer mit dem 6 Personen am Tisch. Es war noch nicht einmal möglich, um den Tisch herum zu laufen.

Mein Bruder und ich waren immer froh, wenn es wieder nach Hause ging und wir endlich dort mit unseren neuen Sachen spielen durften.

Als wir älter waren, haben wir natürlich im Geschäft geholfen. Ich war schon früh geschickt und kreativ. So konnte ich gut im Hinterzimmer Geschenke einpacken, später habe ich die Schaufenster dekoriert und ab 14 mit verkauft. Mit 16 Jahren ging ich nach der Bescherung und meine erschöpften Eltern auf dem Soja saßen lieber in die Disko und tanzte mir den Frust ab.

Am 27. Dezember ging es wieder los. Die Knaller wurde verkauft. Die Schlangen draußen vor dem Laden war lang und wir standen mit 5 Leuten hinter dem Tresen.

Am 30. Dezember habe ich Geburtstag. Meine Mutter hat sich immer bemüht mir einen schönen Tag zu bereiten, aber Zeit hatte sie nie Wirklich. Sie war gestresst. Im Nachhinein bewundere ich sie für ihre Kraft und Durchhaltevermögen.

Silvester habe ich schon als Kind gehasst. Es stank wie in der Hölle und die Menschen spielten verrückt und waren betrunken. Auf diese Fest konnte ich ebenfalls verzichten.

Die Unendlichkeit

Resonanz mit dem Glauben

Indem ich älter wurde und ab meinem 6. Lebensjahr auch Biblische Geschichte in der Schule hatte, wusste ich auch irgendwann, wer Jesus war und dass an Weihnachten sein Geburtstag gefeiert wird.

Da ich wie gesagt sehr neugierig war – denn ich war ja ein Mädchen und die sind eben neugierig nur Jungs sind wissbegierig – wollte ich eigentlich mehr über dieses Ereignis, also über Jesus und alles was damit zusammenhängt, wissen. Es stellte sich heraus, das niemand wirklich wusste, wann Jesus geboren war. Denn seine Geschichte ist erst viele hundert Jahre nach seinem Tode aufgeschrieben worden. Und wir kannten ja alle das Spiel „Stille Post“. Auch fragte ich mich was der Tannenbaum mit Jesus zu tun hatte. Wäre nicht eher eine Palme das Symbol, denn Jesus ist ja in Bethlehem geboren. Auch die Fragen zu den Osterbräuchen konnte mir niemand beantworten.

Als ich dann zum Konfirmationsunterricht kam und weiter Fragen stellte, wie:
Es heißt du sollst keinen Gott neben mir haben und warum beten dann die Protestanten zu Jesus und in Italien, wo ich meine Sommer verbrachte, die Frauen zu Maria? Haben die Christen drei Götter, zwar weniger als die alten Römer und Germanen, aber immerhin noch drei!

Warum haben Frauen keine oder weniger Rechte? Warum sind wir die Töchter von oder die Ehefrauen von…. ? Warum ist eine geschiedene oder unverheiratete Frau nicht wert. Obwohl sie ihr eigenes Geld verdient? Warum dürfen Männer Spaß am Sex haben, Frauen aber nicht? Wieso sollen sie die Liebe als Pflicht empfinden? Ich wollte niemals heiraten, was die Frauen in meiner Familie über die Ehe erzählten, fand ich grausig. Das ginge aber nich sagte meine Großmutter.

Warum segnete die Kirche die Kampf-Flugzeuge im Krieg, obwohl diese den Tod für tausende Menschen brachten? Was ist mit der Hexenverbrennung? Dem Ausrotten der Indianer? Der Verschleppung und Versklavung von den Schwarzen? Der Unterwerfung und Ausbeutung der viler Menschen in der dritten Welt? Und warum meinen die Christen alles besser zu wissen und andere zu missionieren?
Mein Pastor war mit mir überfordert und völlig genervt. Er konnte mir keine Antworten geben und mich nicht vom Christentum überzeugen. Er hat mich gegen seine und meine Überzeugung konfirmiert. Ich glaube meine Mutter hat ihn geschmiert. Er wollte es nicht tun und ich wollte es auch nicht. Aber es gehörte sich so!

Später mit den Kindern haben wir dann doch Weihnachten nicht ausfallen lassen, aber es gab nie Stress! Wir haben zusammen gegessen, oft in der Großfamilie, jeder hat etwas dazu beigetragen. Es gab keine Bescherung, dafür haben wir gewichtelt und somit einen harmonischen, gemütlichen Familieabend verbracht. Jetzt haben alle Kinder eigene Familien, wohnen zum Teil weit von einander entfernt und jeder macht es so, wie sie oder er es will. Die einen feiern, die anderen nicht!  

Der goldene Tempel von Amritsar

Selbst gefundene Lösungen

eute weiß ich natürlich, dass die Christen, die gerne die Germanen und weitere Völker im Norden missionieren wollten, konnten ihnen ihre Feste nicht austreiben. So wurde einfach Jesus Geburt und seine Kreuzigung und Auferstehung auf die bestehenden Feste gelegt hat. So konnten die Menschen weiterhin das Lichterfest in den dunkelsten Tagen des Jahres feiern indem sie einen Tannenbaum mit Kerzen schmückten, um das Licht und die Freude in die Stube zu bringen. Das Osterfeuer und die Ostereier, die Symbole des Frühlingsfestes blieben auch bestehen. Außerdem gab es immerhin noch drei Götter, wenn man Maria und Jesus einfach neben Gott setzt.

Meine Mutter schimpfte noch Jahre später, dass ich eine Heidin wäre, weil ich keinen Weihnachtsbaum hätte. Sie hat es nie verstanden.

Ich auch nicht!

Ich glaube an Gott.
Für mich gibt es nur einen, egal wie die Menschen ihn nennen. Wir haben alle den selben Gott! Ich bete täglich und ich fühle mich gut aufgehoben im Sikhismus.
Hier gibt es keine Priesterklasse, dafür gibt es eine Welt-Schwestern -oder Bruderschaft. Keiner ist besser oder schlechter als der andere. Die Sonne scheint auch auf alle, egal wie nett sie/er ist.
Männer und Frauen sind gleichberechtigt und beide gleich wertvoll. Wir schätzen uns alle gegenseitig und unterstützen uns. Seva ist eine Selbstverständlichkeit, die ich sehr gerne erbringe und Geld verdienen, ist auch keine Sünde.

Sat Nam Wahe Guru

Meine TO-WANT-LISTE bis Silvester 2025

Was möchte ich erleben?

Wie kann ich wachsen?

Was kann ich zurückgeben?

Wer sagt denn, dass wir nur am Ende des Jahres eine Wunschliste erstellen können? Warum nicht jedes Quartal? Es sind noch gut 80 Tage bis zum Ende des Jahres.

Dann habe ich Geburtstag und ich werde siebzig. Damit beginnt nicht nur ein neues Jahrzehnt für mich, sondern auch ein neues Chakra wird die Vorherrschaft in meinem Leben übernehmen.
Das 4. Chakra Anahata steht für Liebe und Mitgefühl.

Meine Divise für diese Jahr heißt ja auch schon Vertrauen. Aber es braucht auch Taten.

 

Die Familie kommt
Im letzten Quartal dieses Jahres kommen meine Kinder. Meine Tochter mit Mann und den beiden jüngsten Kindern besuchen mich in den Herbstferien. Ich freue mich auf sie und bin schon voller Pläne, was ich den Kindern bieten könnte. Meine Tochter möchte ich ein wenig verwöhnen, denn sie hat, wie alle engagierten berufstätigen Mütter, vieles um die Ohren und ist immer ein bisschen gestresst.
Danach wird mein Sohn mit seiner Freundin eintreffen. Auch darauf freue ich mich sehr. Das wird ganz anders sein, wenn keine Kinder im Haus sind.

Es ist so schön die Familie um mich zu haben. Seitdem ich in Spanien lebe, ist der Kontakt viel intensiver zu den meisten meiner Kinder und Enkel geworden. Sie besuchen mich jedes Jahr und bleiben dann auch immer ein, zwei Wochen. Dadurch verbringen wir viel mehr Zeit miteinander als früher in Deutschland, als ich sie meist nur Weihnachten, Ostern und an Geburtstagen sah.

 

Meine Yoga-Welt
Der Herbstretreat steht vor der Tür. Alle Zimmer sind belegt – naja es sind nur vier, mit dem Apartment fünf Zimmer vorhanden. Sicherlich, es sind 2 Doppelzimmer dabei. Aber die inzwischen älteren Damen bevorzugen fast alle einen eigenen Raum für sich. Das kann ich sehr gut verstehen. Nur mit wenigen Menschen teile ich gern das Bett.
Aber gerade die kleinen Gruppen machen die YogaVerwöhnWoche aus. Wir haben Zeit die Woche wirkt entschleunigend. Die Frauen können ihre Seele baumeln lassen, endlich loslassen was schmerzt oder belastet und sich ganz auf sich selber konzentrieren während ich sie verwöhne: mit sanftem Yoga, Meditation, tanzen, die Natur genießen, Spaziergänge am Strand oder in den Bergen und gutem leckerem Essen.
Ich freue mich darauf und bin so dankbar, dass ich es mit Gabriela zusammen mache und sie den Frauen auch noch eine entspannende Massage oder Heilpraktische Beratung anbieten kann.

 

Meine 13 wichtigsten Ziele bis zum Jahresende

1.Meine live Yoga-Kurse beginnen und meinen Teilnehmer Freude machen

2. In die glücklichen Augen meiner Retreat-Teilnehmer im November schauen

3. abnehmen 5 Kg möchte ich verlieren – Ganz klar das Übergewicht, was ich mir in meiner Unglücksphase angefuttert haben, muss wieder weg, denn alle Hosen sind zu eng! Außerdem habe ich eine schlechtere Kondition und ich steige doch so gern auf die Berge!

 4. Newsletter – auf 500 Abonnenten ausbauen – zur Zeit sind es knapp 200. Jedoch dann könnte ich die Newsletter anders versenden und hätte nicht so viele Unzustellbare.

5. Mir einen festen Online-Yogaplatz einrichten

6. Eine bestimmte Stützübung, die Brücke schaffen, die mir immer wieder sooo schwer fällt

7. Mein Buch verlegen – ja es ist fertig und wird gerade lektoriert.

8. Acht Blogartikel schreiben – ich habe noch so viele Ideen

9. Mantras selber singen – neuerdings nehme ich Gesangsunterricht.

10. Viel Zeit mit meinen Kindern und Enkeln verbringen

11. Auf den höchsten Punkt des Aitana steigen

12. Mein Spanisch verbessern – vor allem möchte ich endlich die Einheimischen besser verstehen.

13. Meinen Geburtstag und das Jahresende unter dem Sternenhimmel Marokkos am Lagerfeuer in der Wüste verbringen.

 

In der Wüste

Was muss ich ändern, wenn ich alles schaffen möchte?

Um die Yogakurse zu füllen, muss ich die Werbetrommel rühren – doch Werbung macht mir gar kein Spaß! Auf dem Gebiet bin ich schlecht. 
ich bin mal ganz entspannt und werde einfach mehr über mein Yoga reden und die Kurse  immer erwähnen, wenn ich unterwegs bin. 

Abnehmen – Ich habe mich für die 16/8 Methode entschieden. Das heißt 16 Stunden fasten und in den übrigen 8 Stunden zwei Mahlzeiten essen. Ein spätes Frühstück und ein frühes Abendessen. Bis jetzt war ich zu schwach das durchzuziehen!! Doch ich will es tun und noch diese Woche beginnen. Der abnehmende Mond wird mich unterstützen!

Außerdem heißt abnehmen: auf jegliche Süßigkeiten verzichten. Dafür muss ich es schaffen den Schalter in meinem Kopf umzulegen. Ich stelle mir vor, in meinem Körper haust ein ekeliges Monster. Jede Süßigkeit lässt das Monster in meinem Körper wachsen. Die einzige Möglichkeit es zu eliminieren ist es auszuhungern.

Auf diese Weise verzichte ich nicht, sondern freue mich über jedes Stück Zucker, dass ich dem Monster verweigere!

So habe ich mir übrigens in einem anderen Leben auch mal das Rauchen abgewöhnt.

Ich werde euch berichten, ob es geklappt hat.

Was möchtest du bist zum Jahresende erreichen?

Hast du auch eine Wunsch-Liste?

Kann ich dich unterstützen, mit Yoga?

Durch meine Erklärungen und Erzählungen im Yogaunterricht hoffe ich dein Selbstbewusstsein und deine Selbstliebe zu fördern und dich zu unterstützen mit bestimmten Lebenssituationen einfacher umzugehen. Dich zu trösten und Dir die Kraft zu geben, die du für deinen Alltag brauchst. Durch regelmäßiges Yoga wird dein Körper beweglicher und erhält mehr Flexibilität auch im Geiste. Ein verbessertes Immun- sowie Hormonsystem sind wertvolle Nebeneffekte des Kundalini-Yogas.

Darum erzähle ich auch von meinen Erfahrungen in diesem Blog und lade Meditationen auf www.insightimer.com die Meditations-App hoch. Durch die Meditation bekommst Du mehr Ruhe und Gelassenheit und Zuversicht.

Seit 3 Wochen habe ich einen Telegram-Kanal, in dem ich immer zum Wochenende über eine positive Erfahrung spreche und eine kleine Entspannungsübung mit dir teile.