Als ich diesen Befund erhielt, stand ich als Frau mittleren Alters mitten im Leben: hatte drei 3 Kinder und einen Mann zu bedienen, ein schönes Haus, den Haushalt und den Garten zu pflegen, einen verantwortungsvollen Job als Landesgeschäfts-führerin und obendrein in den Abendstunden Gymnastik- Tanz und Yoga-Gruppen. Natürlich war ich nebenbei ehrenamtlich in verschiedenen Gremien tätig, Vorsitzende des Elternvereins in der Schule, der Gymnastikabteilung im Verein und des Landesarbeitskreises Gesundheit sowie Mitglied der Sport-Deputation und des Presserats für die Auswahl der Sportler des Jahres. Damit auch die Wochenenden mir nicht zu lang wurden, gab ich noch Unterrichtsstunden in der Trainerausbildung. Ich hatte eine volle eng getaktete Woche.
Vielleicht wollte ich mir keine Zeit lassen, um über mich selber nachzudenken…..
…. Und dann war ich einfach umgefallen, lag ohnmächtig im Flur herum. Mein Mann erteilte mir ein paar Ohrfeigen, um mich zurück zu holen und schickte mich zum Arzt. Über die Diagnose war ich geschockt. Als Bewegungstherapeutin und Yogalehrerin, konnte ich gar nicht verstehen, dass sich mein wundervoller Körper gegen mich selbst richtete, denn das ist die symbolische Bedeutung von Autoimmun. Der Mensch richtet seine Energie gegen sich selbst, statt nach außen.
Ich begann mich mit der Krankheit und mir selbst intensiv zu beschäftigen.
Typische Muster von Hashimoto sind:
-Selbstunterdrückung
– Selbstkritik
– Schuldgefühle ohne reale Schuld
– unterdrückte Wut
– nicht gelebte Grenzen
– dauerhafte Selbstkontrolle
– Das Gefühl „ich bin falsch!
Der Körper übernimmt die Rolle für das, was man nicht ausdrückt, nicht zulässt. Er drückt es nun in Form von Krankheit aus.
Und warum trifft es gerade die Schilddrüse?
- sie steuert das Tempo im Leben
- wann Aktivität und wann Rückzug
- unsere Lebensenergie
- unseren inneren Rhythmus
- und auch die Umsetzungskraft
Energetisch bedeutet die Schilddrüse: „ich darf mein Lebenstempo selbst bestimmen“.
Viele Hashimoto-Betroffene leben lange in einem inneren Konflikt.
Innen Außen
ich will Pause ich muss funktionieren
ich will anders ich darf nicht
ich bin erschöpft ich halte durch
ich bin wütend ich bleibe lieb
ich brauche Raum ich passe mich an
Der Körper löst den Konflikt so: Der Stoffwechsel wird gebremst – Die Energie runter gefahren – damit wird eine Verlangsamung erzwungen.
Der Körper zwingt dich zu dem, was du dir nicht erlaubst.
Ich war ehrlich zu mir selber und fand mich in dieser Beschreibung wieder. Ich leistete so viel, dass ich immer am Rand der Erschöpfung war. Wut ließ ich niemals zu, denn diese wollte ich weder an meiner Familie noch an meinen Mitarbeitern auslassen, sonder reagierte immer mit Verständnis. Oder war auf mich selber wütend, weil mir etwas nicht sofort oder so gut oder schnell genug gelang. Manchmal kanalisierte ich die Wut mit Putzen oder Sport, tobte mich körperlich aus. Bald kamen zu meinen Erschöpfungszuständen noch Gallensteine und Verdauungsprobleme dazu.
Durch meinen Beruf hatte ich immer Schuldgefühle meiner Familie gegenüber. Meine Schuldgefühle wurden von meinem Lebensgefährten noch geschürt, in dem er mir oft Vorwürfe machte, ich wäre nicht gut genug. Hätte das falsche gekocht, nicht mit dem Kind gelernt oder die Fenster nicht geputzt ….
Oft war ich sehr unglücklich und um das nicht zuzulassen, habe ich noch mehr gearbeitet. Ich wurde zur Workaholikerin und redete mir ein, mir ginge es super. Weil ich das Leben lebte, was ich wollte: Ich mochte unser Haus, ich liebte meine Kinder und meine Arbeit machte mir so viel Freude gab mir viel Wertschätzung, die ich allerdings schwer annehmen konnte, jedoch zuhause niemals erhielt.
Und da kommen wir auch schon zu den häufigen Lebensgeschichten hinter Hashimoto
Kindheit/Jugend
- sei brav
- Konflikte sind tabu
- Gefühle nicht willkommen
- zu früh Verantwortung übernommen
- immer die Starke gewesen
- Liebe gefühlt an Leistung gekoppelt
So ähnlich war es: Meine Mutter war immer total überfordert. Sie hat übrigens auch Hashimoto. Sie konnte sich gar nicht mit unserer Seele beschäftigen. Das Leben und auch wir Kinder sollten einfach nur funktionieren: „schnell und gut“ war ihre Devise.
Erwachsenenleben
- Harmoniebedürftig
- Perfektionismus
- Helferrolle
- Tendenz zum Burnout
- sich schwer tun eigene Bedürfnisse zu spüren oder zuzulassen
Selbstverständlich wollte ich auch keine Konflikte, weder privat noch im Büro. Vor großen Sitzungen hatte ich immer Angst, denn ich wollte meine Ideen umsetzen, hatte aber Angst vor Gegnern. Letztendlich habe ich es gemeistert und mir ist viel gelungen. Dafür habe ich sehr gelitten und habe hart gearbeitet, denn ich wollte alle mitnehmen und es perfekt machen.
Nachdem mir so einiges klar wurde und vor allem, warum ich diese Krankheit hatte, begann ich einiges zu ändern. Denn auf keinen Fall wollte ich so weitermachen und Medikamente nehmen.
Das Hals-Chakra (Vishuddha)
sein Thema ist die Wahrheit – Kommunikation und Austausch, Selbstausdruck und Gefühle
Die Frage lautete also:
- Kann ich mit dem Herzen sprechen und meine Probleme gut auszudrücken?
- Darf ich „Nein“ sagen?
- Darf ich den Raum einnehmen, der mir zusteht?
- Werde ich gehört?
- Zählen meine Bedürfnisse in der Familie überhaupt?
Ich darf sein wie ich bin!
In unseren Zeiten haben so viele Leute Probleme mit Krankheiten des Halschakras. Dazu gehören nicht nur Halsentzündungen, Nacken- und Schulterverspannungen, sondern eben auch Schilddrüsenerkrankungen. Sie sind direkt verbunden mit dem Drang der Seele die Wahrheit auszudrücken.
Beim Hashimoto ist die Schilddrüse mal überaktiv und mal unteraktiv
Wenn dieses Chakra unter-aktiv ist, neigt man dazu sich zurück zu ziehen, introvertiert, scheu und ängstlich zu sein. Eine Schatten-Emotion des 5. Chakras ist die Verleugnung! Angst vor der eigener Stellungnahme, Angst vor der eigenen Wahrheit!
Wenn dieses Chakra über-aktiv ist, neigt man dazu, zu viel zu sprechen, um Leute zu dominieren zu überzeugen oder auf Abstand zu halten. Dann ist man auch ein schlechter Zuhörer!
Beim Hashimoto schwankt die Schilddrüse von Überfunktion zu Unterfunktion. Ich schwankte also von irrer Energie zu vollkommener Erschöpfung.
Was passte nicht in mein Leben? Mir wurde klar, dass es manchmal besser ist, alte Muster aufzugeben und Veränderungen zu zulassen, auch wenn es immer mit Verlust verbunden ist. Aber ich dachte, „etwas festzuhalten, was nicht gesund für mich ist, wird mich niemals glücklich machen!“
Schuld sind auch nie die Anderen an einer Situation. „Was an mir nicht stimmt, bin Ich!“
Mein Körper reduzierte die Energie nicht, um mich zu strafen, sondern um mich in ein anderes Leben zu führen. Langsamer, ehrlicher, wahrhaftiger, fühlender und abgegrenzter.
Viele Hashimoto-Patienten berichten: die Krankheit begann, als sie sich selber verloren hatten.
Darum sind die Heilungsimpulse auf der energetischen Ebene:
- lernen die Wahrheit auszusprechen
- Grenzen setzen ohne Schuld
- Wut fühlen dürfen
- eigene Bedürfnisse wahrnehmen
Ich war auf dem Weg meine eigene Wahrheit zu finden und wollte sie leben.
Ich habe also die tiefe esoterische Botschaft ernst genommen und versucht nicht mehr gegen mich selber zu leben.
Von der Schuld befreien
Als erstes suchte ich mir eine Psychologin und wir begannen gemeinsam meinen Schuldgefühlen auf den Grund zu gehen. Nach zwei Jahren Therapie fühlte ich mich nicht mehr ständig schuldig“.
Mehr Lebensfreude zulassen
Ich lernte das Formulieren meiner eigenen Wünsche. Ging wieder mehr tanzen und versuchte mehr Lebensfreude in meinen Alltag zu bringen.
Sich mit Menschen umgeben, die einen guttun
Als nächstes trennte ich mich von einer Kollegin, mit der ich immer wieder arbeitstechnisch Probleme hatte. Es war befreiend und der Büroalltag einfacher.
Dann schlug ich meinem Lebensgefährten vor zu einer Partnerschaftsberatung zu gehen. Es wurde zu einem furchtbaren Erlebnis. Wir waren nur einmal dort. Das hatte gereicht. Wir sollten uns gegenseitig sagen, was wir an dem anderen schätzen. Ich wusste viele verschiedene Stärken von meinem Partner aufzuzählen. Er wusste keine einzige zu sagen. Eine verletzende Erkenntnis, er schätzte mich also nicht. Kein einziges Teilchen an mir. Darum hatte ich nur Kritik von ihm erfahren. Jetzt war es amtlich; ich wollte nach 22 Jahren die Trennung. Meine Töchter waren ausgezogen und unser Sohn hatte gerade sein Abi hinter sich. Wir teilten unser Haus in zwei Wohnungen. Es war eine einfache und perfekte Lösung.
Mehr Zeit für eigene Bedürfnisse haben
Um mehr Zeit für mich zu haben, gab ich drei Kurse auf. Sie machten mir zwar Spaß, aber sie raubten mir meine freie Zeit, weil sie so schlecht in meinen Tagesablauf passten.
Nun hatte ich mehr Zeit Yoga zu praktizieren. Morgens vor meinem Büroalltag habe ich Übungen und Meditationen zur Verbesserung der Schilddrüse bzw. des Hals-Chakras gemacht. Einmal wöchentlich besuchte ich morgens früh einen Kurs bei einer befreundeten Yogalehrerin. Im Sommer fuhr ich alleine nach Frankreich zum Yoga-Festival. Das tat mir alles ausgesprochen gut.
Heilsteine
Außerdem kaufte ich mir als Heilstein, einen Tiger-Jaspis, der die gleichen Schwingungen hat, wie die gesunde Schilddrüse und trug ihn viele Monate an einer kurzen Kette.
Ernährung
Ich stellte nach und nach meine Ernährung auf anti-entzündlich um und benutzte täglich die fünf wichtigsten Gewürze für mein Frühstück.
Schreiben und Singen
Ich führte Tagebuch und schrieb mir einiges von der Seele und begann zu singen, zumindest unter der Dusche oder wenn ich allein yogierte.
Es soll auch helfen, sich etwas Blaues vorzustellen oder blaue Kleidung zu tragen. Auch bei Kopfschmerzen hilft blau. Aber es ist leider nicht meine Farbe.
Hashimoto ist oft nicht Erschöpfung durch zu wenig Energie, sondern durch zu lang unterdrückte Wahrheit.
Wahe Guru
Wenn du dich hier, in meiner Lebensbeschreibung wieder findest, na dann willkommen im Club












