Welche Chakren sind mit Licht assoziiert?

Shashara, unser Kronen-Chakra

Die Chakren

Sofort denken wir an unser Shashara, unser Kronen-Chakra, denn sein Thema ist die Grenzenlosigkeit – Licht und Leichtigkeit, Weisheit und Harmonie.
Über das Kronen-Chakra oder auch das 7. Chakra verbinden wir uns mit der Unendlichkeit. Wir können über dieses Chakra ein Einheitsbewusstsein entwickeln und uns mit der Welt und der Unendlichkeit eins fühlen. So verbinden wir uns mit dem Universum oder mit dem Göttlichen.  Auch öffnet sich dieses Chakra für den Transfer unserer Seele in die Unendlichkeit am Ende unseres menschlichen Daseins hier auf Erden. 

Wenn die Kundalini-Energie nicht bis in das 7. Chakra hochsteigen und es öffnen kann, kann der Mensch die Unendlichkeit nicht bemerken, sie nicht erfahren und nicht genießen. (YB)

 Hier oben beim 7. Chakra sitzt bekanntlich die Epiphyse, oder auch Zirbeldrüse bezeichnet. Sie produziert das Schlafhormon Melatonin. Wir versuchen in der Meditation diese Drüse anzuregen.  Diese Drüse wird auch durch Licht stimuliert, wenn wir nicht genug Licht haben werden wir depressiv (Winterdepression). Das 7. Chakra arbeitet mit Licht und wird in vielen Religionen mit dem Heiligenschein dargestellt.

Das Kronen-Chakra ist also der Ort, an dem wir die Erfahrung der Grenzenlosigkeit machen können. Über das Kronen-Chakra können wir den Ruf tätigen und mit dem höheren Selbst kommunizieren, beten oder Hilfe rufen! 

Wenn wir meditieren, geht es allein darum unseren Körper und unseren Geist zu befreien. So dass wir die Stimme Gottes und die Stimme der eigenen Seele hören können.

 

Manipura unser Nabel-Chakra

Doch mein zweiter Gedanke war, was ist denn mit unserem Manipura Chakra, dem Nabel-Chakra. Es ist doch direkt mit der Sonne verbunden und sie hat doch wohl die größte Leuchtkraft in unserem Universum. Darum steht dieses Chakra auch in Verbindung mit dem Solarplexus und wird als gelber Kristall dargestellt.

Sein Thema ist die Kraft die Entschlossenheit, Identität und Selbstbewusstsein. Ja, die Sonne ist männlich und darum geht es hier um Konfliktfähigkeit, Tatkraft, Fülle und Macht.

Wenn wir mit dem Nabel-Chakra, der Nabel-Energie arbeiten, spüren wir, z. B. nach der Sat Kriya die Wärme in unserem Bauch. Die kleine Sonne in uns, die uns ein aktives, dynamisches Lebensgefühl schenkt. Wenn dieses Chakra intakt ist, führt es zu innerer Balance.

Natürlich geht es hier um unser Bauchgefühl. Es hilft uns bei der Entscheidung, ob etwas für uns gut ist oder nicht.

Wenn dieses Chakra blockiert ist, spürt man nicht die Lebensfreude und Lebendigkeit, dann ist man passiv und unentschlossen oder baut Luftschlösser und hat niemals die Kraft, sie in die Tat umzusetzen.

Von daher ist das 3. Chakra für mich eines der wichtigsten, um uns selber mit Hilfe der Kraft der Sonne zum Leuchten zu bringen.

Aura – Chakra

Und da kommen wir auch schon zur Aura, die ja im Kundalini-Yoga als 8. Chakra bezeichnet wird.

Manche Menschen können die Aura der Menschen lesen, d. h. Sie können sie sehen. Keine Aura ist wie die andere, alle leuchten wir in unterschiedlichen Farben.

Dazu möchte ich das Gedicht von Eduardo Galeano aus dem „Buch der Umarmungen“ (1989) zitieren: frei übersetzen aus dem Spanischen

 Ein Meer kleiner Feuer“

Ein Mann aus dem Dorf Neguá an der kolumbianischen Küste konnte in den Himmel aufsteigen.

 Nach seiner Rückkehr erzählte er seine Geschichte. Er sagte, er habe von dort oben das menschliche Leben betrachtet. Und er sagte, wir seien ein Meer kleiner Feuer.

„So ist die Welt“, verriet er. „Unzählige Menschen, ein Meer kleiner Feuer“.

Kein Feuer gleicht dem anderen. Jeder Mensch leuchtet mit seinem eigenen Licht inmitten aller anderen. Es gibt große und kleine Feuer und Feuer in allen Farben. Es gibt Menschen mit einem sanften Feuer, die den Wind nicht einmal bemerken, und es gibt Menschen mit einem wilden Feuer, die die Luft mit Funken erfüllen. Manche Feuer, törichte Feuer, leuchten nicht und brennen nicht; andere aber brennen mit solcher Intensität, dass man sie nicht ansehen kann, ohne zu blinzeln, und wer ihnen zu nahekommt, fängt Feuer.“

Dieses Aura-Chakra ist also das strahlende Licht, dass unseren Körper umgibt und es ist unsere Ausstrahlung, die auch andere wahrnehmen können. In der Aura werden die Wirkungen aller Chakras komprimiert. Wir sind mit einem Energie- oder Lichtfeld umgeben und fühlen uns dadurch sicher und mit der Unendlichkeit verbunden.

Bist du von einem starken Energie-Feld umgeben, verbessert es auch die Arbeitsweise des anderen Chakras und verwebt sich mit dem Universum.

Wenn du mehr über die Chakren erfahren möchtest besuch doch einen meiner Yogakurs oder vereinbare eine Privatstunde mit mir.

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